Von Schlamm zu Energie
Wir verwandeln Schlamm direkt vor Ort in erneuerbare Energie — dezentral, ohne Abfall, ohne Transportwege.
Dezentrale Energiegewinnung aus Schlamm
Schlammentsorgung — ein wachsendes Problem ohne wirtschaftliche Lösung
Herausforderungen der Schlammentsorgung
FAQ
Was ist Schlamm?
Schlamm ist ein Rückstand aus industriellen und kommunalen Prozessen mit einem Feuchtigkeitsgehalt von über 50 %. Er entsteht überall dort, wo organische Stoffe verarbeitet werden: in Kläranlagen, der Lebensmittelproduktion, Papierfabriken, Schlachthöfen, Biogasanlagen und der Landwirtschaft. Obwohl Schlamm wertvolles Energiepotenzial von 20 bis 25 MJ/kg organischer Substanz besitzt, macht sein hoher Wassergehalt Transport und Entsorgung schwierig und teuer. Zusätzlich können Schadstoffe wie PFAS und Schwermetalle enthalten sein, die eine einfache Ausbringung oder Deponierung verhindern.
Welchen Schlamm kann unsere Technologie verarbeiten?
Unser System verarbeitet mechanisch entwässerten Schlamm ab einem Trockensubstanzgehalt von ca. 20 %. Das ist die typische Konsistenz, in der Schlamm heute per LKW von Standorten abtransportiert wird. Unsere Technologie ist feedstock-agnostisch: ob Klärschlamm, Papierschlamm, Gärreste oder Schlachtabfälle, entscheidend sind der Trockensubstanzgehalt, ein Heizwert von mindestens 10 MJ/kg Trockenmasse und ein kontinuierlicher Schlammstrom. Pro Reaktor können bis zu 2.700 Tonnen entwässerter Schlamm pro Jahr verarbeitet werden.
Was passiert mit den Schadstoffen im Schlamm?
Durch Prozesstemperaturen von über 850 °C werden alle organischen Schadstoffe einschließlich PFAS vollständig zerstört. Schwermetalle werden in der Mineralasche gebunden. Es entstehen keine Abfallprodukte, die weiter entsorgt werden müssten. Die verbleibende Asche macht weniger als 10 % der Ausgangsmasse aus und ist chemisch inert.
Über uns
Gründungsgeschichte
Die Shit2Power GmbH wurde im Jahr 2023 von Nina Heine und Dr.-Ing. Fabian Habicht in Berlin gegründet. Den Grundstein für die Unternehmensidee legte ein Austausch zwischen Nina Heine und einem Landwirt im Frühjahr 2021, der im Rahmen eines Agrarprojekts stattfand. Ursprünglich lag Ninas Fokus darauf, den Wasserkreislauf zu schließen, um so aktiv gegen die zunehmende Wasserknappheit vorzugehen. Ihre Perspektive änderte sich jedoch, als der Landwirt sie auf Deutschlands ineffizientes Klärschlammentsorgungssystem aufmerksam machte, bei dem Schlamm bis zu 800 km per LKW transportiert wird.
Gemeinsam mit Fabian erkannte Nina eine noch größere globale Herausforderung: Veraltete Abwasserbehandlungs- und Entsorgungsmethoden führen dazu, dass 80 % des Abwassers unbehandelt bleiben – mit der Folge von über 4 % der globalen Treibhausgasemissionen. Die Entdeckung, dass nasse Biomasse Energieniveaus vergleichbar mit Braunkohle aufweist, eröffnete neue Perspektiven. Besonders im Klärschlamm – dem kostspieligsten und dringlichsten Abfallproblem – erkannten sie eine ungenutzte Chance und entwickelten eine revolutionäre Lösung. Shit2Power entstand mit der Mission, Standorte weltweit in die Lage zu versetzen, ihren Schlamm direkt vor Ort in Energie umzuwandeln. Das Ziel: Entsorgung in Energiegewinnung verwandeln, Emissionen reduzieren und Biomasse als Ressource nutzen.
Unsere Co-Founder

Nina Heine, CEO und Mitgründerin der Shit2Power GmbH, verfügt über mehr als ein Jahrzehnt Berufserfahrung in der öffentlichen Beratung bei KPMG sowie in führenden Positionen bei der EEW-Energy from Waste GmbH, einem der renommiertesten Umwelttechnologieunternehmen. Dort leitete sie innovative Projekte im Bereich der nachhaltigen Abfallwirtschaft. Zudem bringt sie umfangreiche Expertise in der Zusammenarbeit mit Start-ups in Europa und den USA mit.

Dr. Fabian Habicht, Mitbegründer und CTO der Shit2Power GmbH, ist ein ausgewiesener Experte in der Verfahrenstechnik und den erneuerbaren Energien. Mit einem Doktortitel in Verbrennungstechnik sowie umfassendem Fachwissen in Strömungsmechanik und Thermodynamik verantwortet er die Entwicklung unserer innovativen Technologie. Sein Fokus liegt auf der Umsetzung skalierbarer Lösungen für Kläranlagen in der gesamten EU. Dabei verbindet er technisches Know-how mit strategischem Weitblick, um sowohl die Einhaltung regulatorischer Vorgaben als auch die wirtschaftliche Effizienz der Systeme sicherzustellen.
Unser Team
Referenzen
"Wenn es dem Shit2Power-Team gelingt, stabile Lösungen für 90 Prozent der alltäglichen Fälle in Kläranlagen nachzuweisen, wird dies zweifellos sowohl Kunden als auch Investoren überzeugen. Dies wäre ein entscheidender Schritt in Richtung Dezentralisierung von Abwasserbehandlungssystemen."
Head of Energy Process Engineering and
Conversion Technologies for Renewable Energies

"Wir sind von Ihrem Ansatz zur Klärschlammverarbeitung und Energienutzung sehr angetan. Wir finden Ihren Ansatz besonders interessant, da unsere bisherigen Pläne für ein Vergärungssystem immer eine Kosten-Nutzen-Frage waren. Als Abwasserverband sind wir offen für Innovationen und würden gerne als Referenzpartner für Ihre Lösung fungieren."
Director of Wastewater treatment plant Nünchritz, Saxony

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